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Bellinzonese

Wer von weitem die drei Schlösser von Bellinzona beobachtet, hat das Gefühl, dass diese zufällig mitten in eine kleine Stadt aufgestellt wurden, die im Herzen einer Ebene liegt und in der der Fluss Tessin ein Scharnier zwischen den Alpen und dem Lago Maggiore bildet. Doch handelt es sich nicht um Zufall: Die Hauptstadt und ihr Umland sind im Laufe der Jahrhunderte um die Festung herum gewachsen und haben dabei eine multikulturelle Identität entwickelt, die ihren Ursprung in der beneidenswerten Lage hat, durch die sie zum pulsierenden Herzen zwischen Norden und Süden geworden ist.

In der Gegend des Bellinzonese, wo sich die Strassen kreuzen, die zum San Gottardo, zum Lucomagno und zum San Bernardino führen, ist der immer respektvoll geschaffene Kontrast ein Quell des Lebens und der Kultur. Die mittelalterliche Architektur der Festung (die von der UNESCO in das Weltkulturerbe aufgenommen wurde), des Dorfes, der Forts und der antiken Monumente und Klöster steht im steten Dialog mit modernen Werken, die von wichtigen Architekten entworfen wurden, die die Altstadt und die Region verschönert haben.

Hier besteht ein jahrhundertealter und lebendiger Bürgermarkt neben herausragender wissenschaftlicher Forschung. Hier findet Kultur und Unterhaltung in Kunstgalerien, Museen und Theatern statt, die in ständiger Konkurrenz zu den Plätzen stehen, in denen Open-Air-Festivals und der berühmteste Karneval des Tessins jahrhundertealte Viertel beleben.

Die Ruhe der antiken Kirchen und Bibliotheken steht hier im Kontrast zu einem kompletten und reichhaltigen sportlichen Angebot. Hier inspirieren regionale Weine und Produkte die Sterneküche ebenso wie die Weinkeller, in denen sich der Geschmack der Vorfahren erfahren lässt. Die Gegend von Bellinzona, in der sich Verschiedenheit und Kontraste zu einem einzigen Mosaik zusammensetzen und ein Weltkulturerbe erschaffen.